Gestern kam endlich das Bodengutachten, auf das wir inzwischen seit über zwei Wochen gewartet haben. Das Gutachten ist der letzte verbliebene Baustein für die Voraussetzungen unsere Bauantragsunterlagen zu erhalten. Wir hoffen nun also, dass nun auch an dieser Front weiter kommen.

Das Gutachten selbst ist wenig spektakulär, da es kaum überraschende Erkenntnisse mitbringt. Einziger Wermutstropfen: der Boden muss auf 80cm Tiefe ausgekoffert werden. Der Aushub für die Frostschürze muss sogar auf 100cm Tiefe ausgehoben werden. Da in unserem Werkvertrag leider nur sehr geringe Erdarbeiten vorgesehen sind, wird uns dieser Posten sicherlich nochmal richtig tief ins Geld gehen.

Leider ist uns das auch erst jetzt klar geworden, dass, wenn im Angebot steht, dass nur 30cm Mutterboden abgetragen werden, die Erdarbeiten noch lange nicht abgeschlossen sind. Aber damals sind wir ja auch noch davon ausgegangen, dass wir auf einer bestehenden Bodenplatte aufbauen können.

Learnings

  • Gutachten bestenfalls noch vor Vertragsunterzeichnung einholen. Insbesondere das Bodengutachten wird ohnehin fast immer vorausgesetzt, also ist der Zeitpunkt wann man es macht weitgehend unerheblich, aber: man kann zum einen die Kosten vorab kalkulieren lassen und so auch das Darlehen entsprechend gestalten oder aber bei erheblichen Mehrkosten doch noch mit einem blauen Auge einen Rückzieher machen.
  • Alternativ: Gedanklich bereits einen großen Puffer (wir rechnen aktuell mit ca. 10.000 – 15.000€) für diese Mehrkosten einplanen. Wenn er nicht abgerufen wird, auch gut und einfach zur Tilgung verwenden.

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